Was kann passieren?

Die PRP-Behandlung gilt als ein gut verträgliches und risikoarmes Verfahren der ästhetischen Medizin. Da ausschließlich körpereigenes Blutplasma verwendet wird, sind allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten äußerst selten. Dennoch handelt es sich um eine medizinische Injektionsbehandlung, bei der – wie bei jedem Eingriff – Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten können.

Häufige und vorübergehende Reaktionen

Folgende Beschwerden treten gelegentlich auf und klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage von selbst wieder ab:

  • Rötungen der behandelten Haut
  • Leichte Schwellungen
  • Druckempfindlichkeit oder Spannungsgefühl
  • Kleine Blutergüsse (Hämatome)
  • Punktförmige Blutungen an den Einstichstellen
  • Vorübergehende Schmerzen oder Brennen während und nach der Behandlung
  • Vorübergehendes Jucken oder Wärmegefühl

Diese Reaktionen sind normale Folgen der Injektionen und kein Grund zur Sorge.

Seltene Risiken und Komplikationen

In seltenen Fällen können auftreten:

  • Infektionen an den Einstichstellen
  • Länger anhaltende Schwellungen oder Hämatome
  • Verzögerte Wundheilung
  • Vorübergehende Pigmentveränderungen, insbesondere nach starker Sonneneinstrahlung
  • Vorübergehende Verschlechterung bestehender Hauterkrankungen
  • Kreislaufreaktionen im Zusammenhang mit der Blutentnahme oder Injektion (z. B. Schwindel oder kurzfristige Ohnmacht)

Besonderheiten bei der Behandlung der Kopfhaut

Nach einer PRP-Behandlung der Kopfhaut können vorübergehend auftreten:

  • Druckgefühl oder Spannungsgefühl der Kopfhaut
  • Empfindlichkeit beim Berühren oder Kämmen
  • Geringe punktförmige Blutungen
  • Vorübergehend verstärkter Haarausfall („Shedding“), bevor neues Haarwachstum einsetzt

Dieses sogenannte Shedding kann in Einzelfällen auftreten und ist meist Ausdruck des natürlichen Haarzyklus. Es ist in der Regel vorübergehend.

Allergien und Unverträglichkeiten

Da ausschließlich körpereigenes Plasma verwendet wird, sind allergische Reaktionen auf das PRP selbst praktisch nicht zu erwarten. In sehr seltenen Fällen können jedoch Reaktionen auf verwendete Desinfektionsmittel, Pflaster oder – falls eingesetzt – örtliche Betäubungsmittel auftreten.

Wann sollten Sie uns kontaktieren?

Bitte setzen Sie sich umgehend mit uns oder einem Arzt in Verbindung, wenn nach der Behandlung:

  • starke oder zunehmende Schmerzen auftreten,
  • ausgeprägte Rötungen oder Schwellungen entstehen,
  • Eiter oder andere Zeichen einer Infektion auftreten,
  • Fieber auftritt,
  • anhaltende Blutungen bestehen oder
  • andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten.

Unser Anspruch an Ihre Sicherheit

Ihre Behandlung erfolgt ausschließlich unter sterilen Bedingungen und nach aktuellen medizinischen Standards. Vor jeder PRP-Therapie führen wir ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch durch und prüfen sorgfältig, ob die Behandlung für Sie geeignet ist. Dadurch lassen sich mögliche Risiken minimieren und die Behandlung individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

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